Virtuelle Assistentin werden

Bist du zufrieden mit deinem Job oder sitzt du noch im Hamsterrad fest?

Schmilzt bei den Worten unabhängig, frei und selbstständig dein Herz dahin? Möchtest du arbeiten von wo, wann, wieviel und was du willst? Dann ist dein Traumjob die virtuelle Assistentin! Du weißt noch nicht, was das ist und wie auch du eine werden kannst? Lies weiter und du bist schlauer! 

Was ist eine VA oder VPA?

Trotz Digitalisierung und Fortschritt in allen Ecken ist ein Berufsbild in Deutschland außerhalb der Community noch nahezu unbekannt: Die virtuelle Assistentin / der virtuelle Assistent (VA, wir nutzen im Folgenden lediglich die weibliche Form, gemeint ist natürlich beides). 

Einen Wikipedia-Eintrag gibt es dazu bereits, dieser besagt: 

„Ein Virtueller persönlicher Assistent oder auch Virtueller Assistent (VPA oder VA) übernimmt für seinen Auftraggeber (Kunde) alle Aufgaben, die aus dessen Sicht beruflich vom eigentlichen Kerngeschäft ablenken oder wertvolle Zeit des Privatlebens rauben und nicht selbst ausgeführt werden müssen. Die Zusammenarbeit erfolgt virtuell, das heißt, der VPA interagiert mit seinen Kunden mittels moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).“ 

Wikipedia

Das ist tatsächlich sehr allgemein gehalten und wenig aussagekräftig. Was die VA/VPA wirklich ist: 

Das Schweizer Taschenmesser der digitalen Zeitära!

Alleskönner, Hintergrundheld, Strippenzieher, Notfallanker – ohne eine top Assistentin läuft kein Unternehmen. 

Als virtuelle Assistentin arbeitest du digital, d.h. ohne in den Büroräumen deines Kunden zu sein und bietest administrative und technische Unterstützung. Die Kunden sind oft unabhängige Unternehmen, Freiberufler oder Privatpersonen, die keine Unterstützung in Festanstellung/Vollzeit haben möchten oder brauchen.

Mit dem Fortschritt der Kommunikationsmöglichkeiten steigt auch die Anzahl der Virtuellen Assistenten stetig an und wurde kürzlich als Trendberuf benannt. Es ist definitiv ein zukunftssicherer Job!

Was kann ich als VA anbieten?

Der Aufgabenbereich einer VA ist unfassbar umfangreich, genauso wie die Menschen, mit denen du arbeitest. 

Es gibt Arbeiten als VA, in die man mit geringen Vorkenntnissen einsteigen kann und solche, die fachspezifische Kenntnisse erfordern. Auch Tätigkeiten, die du bereits in deiner Festanstellung übernommen hast, können oft auch virtuell angeboten werden.  So profitieren die Auftraggeber von dem Fachwissen und der Erfahrung aus den verschiedenen Bereichen. 

Was du anbieten kannst:

  • Datenerfassung
  • Buchhaltung
  • Transkribieren
  • Datenpflege
  • Telefonservice
  • Übersetzungen
  • Recherche
  • Artikel korrigieren/ lektorieren
  • Artikel in WordPress einpflegen, formatieren
  • Bilder für Soziale Netzwerke erstellen
  • Keywordrecherche
  • SEO-Optimierung
  • Contenterstellung/ Texten
  • Podcast Management
  • Landing-/Salespages bauen
  • Social Media Management (Facebook, Twitter, Pinterest…)
  • E-Mail Marketing
  • Kundenservice
  • Präsentationen erstellen
  • Dokumente oder Tabellen erstellen
  • Terminmanagement
  • Projektmanagement
  • Reiseplanung
  • uvm.

Das Portfolio kann unendlich lang sein. 

Besser ist es jedoch, wenn du deine Stärken kennst und dir darauf aufbauend Schwerpunkte suchst und diese anbietest. Nicht nur, dass du dann als Profi in diesem Gebiet wahrgenommen wirst – deine Kunden können dich auch als Unternehmerin ernster nehmen, als wenn du einen „Bauchladen“ mit gemischten Angeboten vor dir herträgst. 

Du kennst deine Stärken nicht oder weißt nicht, was du anbieten kannst? Keine Sorge!

Jede einzelne von uns (wirklich jede – ohne Ausnahme!) hat Stärken, mit denen sie andere Unterstützen kann. Oft sind uns diese Stärken gar nicht so genau bekannt oder wir wissen nicht, wie wir damit unser Geld verdienen können. Dafür ist dieser Blog gedacht! Mit unserem Blick auf Selbstbewusstsein und Stärke bringen wir dich schnell dazu, dich selbst besser kennenzulernen und positionieren zu können. 

Welchen Vorteil hat mein Auftraggeber?

Arbeitgeber können Kosten einsparen und besser kalkulieren. Sie zahlen nur für die Leistung, die sie auch tatsächlich in Anspruch nehmen und haben einen geringeren Verwaltungsaufwand als bei einer Festanstellung. 

Über diese Dinge muss der Auftraggeber sich keine Gedanken machen:

  • Sozialversicherung
  • Gehaltsabrechnung
  • Arbeitsschutz
  • Bezahlter Urlaub
  • Bezahlte Krankheitstage
  • Kündigungsschutz
  • Urlaubs-/Weihnachtsgeld
  • Büro & Arbeitsplatz (bei virtueller Zusammenarbeit)
  • Arbeitsmaterialien (bei virtueller Zusammenarbeit)
  • u.v.m.

Außerdem ist eine virtuelle Assistentin flexibel – zeitlich und in ihren Aufgabenbereichen. 

Vorteile für virtuelle Assistentinnen

Auch für die Virtuellen Assistenten bringt eine ortsunabhängige Anstellung viele Vorteile mit sich. Oft sind es hochqualifizierte Mütter, die  familiäre und berufliche Pflichten besser miteinander vereinbaren möchten oder einfach die Freiheit, zu arbeiten von wo man möchte. Es gibt viele Vorteile! 

Noch ein Vorteil: Die Tätigkeiten, die eine virtuelle Assistentin übernehmen kann, sind sehr vielfältig und teilweise anspruchsvoll. Du kannst dich frei entfalten und lernst jeden Tag dazu, wenn du möchtest.

Was brauche ich um loszulegen?

Der Eintritt in die Selbstständigkeit ist nicht mit allzu hohen Kosten verbunden: Lediglich ein Computer, eine stabile Internetverbindung und ggfs. ein Headset werden für die Arbeit als virtuelle Assistentin gebraucht.

Zunächst einmal musst du dir jedoch überlegen, was du anbieten möchtest. Dazu hilft dir dieser Blog! Anhand der Aufgaben, die du bereits kannst und liebst erstellst du deine Positionierung und darauf aufbauend dein Portfolio.

Dann musst du dir Gedanken darüber machen, in welchem Umfang du tätig sein möchtest – nebenberuflich als sogenannter Sidepreneur oder direkt als Vollzeit-Unternehmerin. Du musst ein Gewerbe anmelden und kannst anschließend prinzipiell direkt starten. 

Natürlich ist es sinnvoll, ein Geschäftskonto zu eröffnen, sich über etwaige Versicherungen zu informieren, mit einem Steuerberater zu sprechen und seine technische Ausrüstung auf den Prüfstand zu stellen.  Je nach deinem Angebot benötigst du noch entsprechende Tools/Programme.

Wie du siehst, ist gerade am Anfang eine Menge zu beachten. Als Freebie haben wir für dich passend zum Thema eine „Startpaket VA Checkliste“ zusammengestellt. Du kannst dich gleich hier zum Newsletter anmelden und erhältst sofort die Checkliste und künftig viele weitere hilfreiche Freebies und Informationen.

Damit ist der erste Schritt in Richtung Traumberuf gemacht! 

Viel Erfolg und liebe Grüße,

Katharina

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